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Qualität

FAQ Safran-Qualität


1. Wie erkenne ich echten Safran?

Safran-Fäden sind 2-4 cm lang, tiefrot bis orange, elastisch und aromatisch. Ein sicherer Test für Laien ist handelsübliches Natron. Die Safran Fäden, am besten zu Pulver gemörsert hinzugeben. Bei reinem Safran färbt sich die Lösung gelb und bleibt gelb. Enthält das Pulver Kurkuma-Anteile oder andere Streck-oder Fälschungsmaterialien, so wird die Lösung trübe und/oder verfärbt sich rot.

2. Was steckt hinter ISO-3632?

Die international verbindliche und anerkannte ISO-Norm-3632 ist ein Qualitäts-Prüfverfahren zur Bestimmung der Echtheit und des Färbegrades von Safran. Der Safran wird zu Asche verglüht, die Bestanteile werden untersucht.

Nach dem jeweiligen Färbegrad (Crocin-Gehalt) werden folgende Qualitätsstufen unterschieden.

Sorte Blütenreste Griffel Crocingehalt = Färbekraft
"Coupe" bis 5% - über 190
"Mancha" bis 5% 10 - 15% 180 - 190
"Rio" bis 10% 20 - 25% 150 - 180
"Sierra" bis 15% 25 - 30% 145 - 150
Qualitätsstufen von Safran

Weiter getestet werden: Safranal = Aromastoff und Picrocrocin = Bitterkeiststoff.
SAFRAN-IDEE bietet Ihnen selbstverständlich die beste Qualität: Coupé.

3. Warum ein Extra-Test auf Pestizide bzw. eine „Rückstandskontrolle“?

Safran kommt, abgesehen vom südlichen Spanien , hauptsächlich aus dem Iran (90 % der Weltproduktion) und Indien, Kaschmir. Die dortigen Qualitätsstanddarts für Anbau, Ernte, Verarbeitung und Verpackungen sowie die dortigen Kontrollmöglichkeiten erreichen schon ansatzweise die strikten Standards, wie sie nach dem deutschen Lebensmittelrecht gelten.

Doch eine letzte Gewissheit über die Qualität einer konkreten Charge bringt erst der Test auf mögliche Rückstände in der importierten Ware, insbesondere auf Pestizide.

Daher testet SAFRAN-IDEE die Charge in Deutschland auf Pestizide und lässt sie anschließend von einem erfahrenden und zertifizierten Unternehmen auch in Deutschland verpacken.

Pestizide und Rückstandsstoffe sorgen ab einem bestimmten Grenzwert (sog. Referenzdosis) für die Unverkäuflichkeit der Ware. Besser ist die Gewissheit über die Pestizidfreiheit (je nach Charge nahezu zu 100%). SAFRAN-IDEE lässt daher durch ein renommiertes Institut die Safran-Fäden auf über 500 verschiedene Stoffe testen.

Diese aufwändige Prüfung macht jedoch wirtschaftlich nur Sinn, wenn man sich auf ein einzelnes Produkt konzentrieren kann. Händler mit breitem Sortiment können den Test einer jeden Charge wirtschaftlich nicht darstellen.

Deshalb testen wir mehr, als das deutsche Lebensmittelrecht erfordert.

4. Wie wird Safran typischerweise gefälscht?

Oft werden falsche Produkte angeboten, insbesondere den Touristen, die sich freuen 1 Kg Safran für 50 € gekauft zu haben.
Hierbei handelt es sich zb. um: Gelbwurz, Kurkuma oder die Färbedistel.

Aber auch echter Safran wird oft verfälscht:
Zb. durch Bedampfen mit Öl, um das Gewicht zu erhöhen oder die Fäden werden mit gesundheitsgefährlichen Stoffen ein gefärbt, um die gelben Griffel wie Safran aussehen zu lassen. Insbesondere die sog. Sudan-Farbstoffe bergen gesundheitliche Risiken.

Typische Fremd- bzw. Schadstoffe im Safran sind:
Farbstoffe: - Sudanfarbstoffe insb. Azorubin
Pestizide beim Anbau zur Ertragsteigerung.
Auch radioaktive Bestrahlung zur Verbesserung der Haltbarkeit ist immer wieder ein Thema im internationalen Gewürzhandel.

Unser Zertifikat:

    

 

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